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Warum ist Massentierhaltung nicht artgerecht?
In Deutschland und Europa hat die Massentierhaltung vielfältige Auswirkungen auf Böden, Luft, Wasser und die menschliche Gesundheit. Böden werden vor allem durch die Methoden der intensiven Landwirtschaft beeinflusst, mit denen die Futtermittel für die Massentierhaltung herstellt werden.Allein in Deutschland werden 159 Millionen Geflügel, 27 Millionen Schweine und 12 Millionen Rinder gehalten. Die Tiere werden auf Hochleistung gezüchtet und selten artgerecht gehalten. Das ist schlecht für die Tiere, den Menschen und die Umwelt. Deshalb kämpft der BUND dafür, Massentierhaltung endlich zu stoppen.Nutztiere werden heute in immer größeren Beständen gehalten. Diese industrialisierte „Massentierhaltung“ fördert Missstände und Tierschutzprobleme, weil die Tiere weit entfernt von deren Bedürfnissen allein nach bestmöglichen wirtschaftlichen Erfordernissen gehalten werden. Massentierhaltung ist deswegen abzulehnen.

Was sind die Probleme der Massentierhaltung : Massentierhaltung verursacht eine Vielzahl an Problemen in unterschiedlichen Bereichen. Vor allem aber im Umweltschutz, Verbraucherschutz und Tierschutz. Die Folgen der Massentierhaltung sind jedoch auch global zu beobachten. Vor allem der Landraub in ärmeren ländlichen Regionen verursacht große Schäden.

Warum ist Massentierhaltung nicht gut für die Umwelt

Die landwirtschaftliche Tierhaltung, und damit der Konsum tierischer Produkte, ist in hohem Maße für den Klimawandel verantwortlich. Die Tierwirtschaft verursacht bis zu 20 Prozent der weltweit ausgestoßenen Treibhausgase – und damit mehr als der gesamte weltweite Verkehrssektor.

Welche Kritik gibt es an der Massentierhaltung : ein ruinöser Wettbewerb für kleinere und mittelgroße Agrarbetriebe, gesundheitliche Risiken für uns Verbraucher*innen, ein Leben in Gestank und rechtlicher Ohnmacht für die Nachbarschaft, enorme Umweltprobleme durch die scheinbar grenzenlos wachsende industrielle Tierhaltung.

Die Vorteile der Massentierhaltung

Massentierhaltung hat allerdings auch Vorteile. So beansprucht sie weniger Landfläche als extensive Tierhaltung. Industrielle Tierhaltung und ökologische Landwirtschaft stehen außerdem nicht im Widerspruch zueinander. Fleisch aus der Massentierhaltung kann also auch Bioqualität haben.

Anfang der 30er-Jahre wurde die industrielle Massentierhaltung geboren. Geschäftsmänner wie Arthur Perdue oder John Tyson förderten diese ausschlaggebend. Der Staat unterstützte Hybridgetreide – billiges Futter, das über Fliessbänder zu den Tieren gebracht wurde.

Was muss man über Massentierhaltung wissen

Bei der Massentierhaltung, auch Intensivtierhaltung genannt, werden sogenannte Nutztiere auf engstem Raum zusammengepfercht gehalten, um möglichst große Gewinnmargen zu erzielen – das eigenständige Individuum mit seinen ureigenen Bedürfnissen zählt nicht.Stress und Frust: Bei der Massentierhaltung können Tiere ihre natürlichen Bedürfnisse nicht oder kaum ausleben – ihnen fehlen ausreichend Bewegung, Ruhemöglichkeiten, natürliche Futtersuche. Außerdem beeinflusst die Haltung auf engstem Raum das Sozialverhalten. Bei den Tieren führt das zu Stress und Frustrationen.