Antwort Was muss man über Massentierhaltung wissen? Weitere Antworten – Was ist der Grund für die Massentierhaltung

Was muss man über Massentierhaltung wissen?
Durch die hohen Produktionsmengen und den Vorteilen von großen Betrieben, konnten die Kosten für den Erzeuger und die Preise für den Verbraucher gesenkt werden. Dadurch war der tägliche Fleischverbrauch in den reichen Ländern möglich. Auch konnten Milch und Eier jetzt täglich gegessen werden.Grausame Praktiken der Massentierhaltung

  • Hochleistungszucht. Damit die Tiere möglichst viel Fleisch, Eier, Milch oder Nachkommen produzieren, werden sie so gezüchtet, dass sie extreme Leistungen erbringen.
  • Schnäbel kürzen.
  • Hörner ausbrennen.
  • Schwänze abschneiden.
  • Zähne abschleifen.

Wir haben die Gefahren und Folgen der Massentierhaltung im Folgenden für Dich aufgelistet.

  1. Umweltverschmutzung durch Ammoniak.
  2. Nitrat im Grundwasser.
  3. Zerstörung der Regenwälder.
  4. Antibiotikaresistenzen.
  5. Tierleid und Tierquälerei.
  6. Hoher Wasserverbrauch.
  7. Hohe Treibhausgasemissionen.
  8. Intensive Landnutzung.

Was spricht gegen die Massentierhaltung : Darüber hinaus sprechen sich Tierschützer gegen die Massentierhaltung aus, da sie ökonomische Beweggründe vor die Bedürfnisse der Tiere stellt und nicht artgerecht ist. Eng zusammen gepfercht, erkranken Huhn, Schwein und Rind viel schneller, da sich Erreger in Megaställen leichter ausbreiten.

Was passiert in der Massentierhaltung

Stress und Frust: Bei der Massentierhaltung können Tiere ihre natürlichen Bedürfnisse nicht oder kaum ausleben – ihnen fehlen ausreichend Bewegung, Ruhemöglichkeiten, natürliche Futtersuche. Außerdem beeinflusst die Haltung auf engstem Raum das Sozialverhalten. Bei den Tieren führt das zu Stress und Frustrationen.

Was sind die Nachteile der Massentierhaltung : In der Massentierhaltung kann die extrem schnelle Gewichtszunahme bei den Tieren zu Ge- lenkkrankheiten und -entzündungen führen. Oft leiden die Tiere zudem an Bewegungsstörungen, da ihre Knochen überhaupt nicht auf die schnelle Gewichtszunahme ausgelegt sind.

Belgien ist die Hochburg der Massentierhaltung – WELT.

In der Schweiz gibt es keine Massentierhaltung.

Wo gibt es die meiste Massentierhaltung

2,2 Prozent der europäischen Mäster teilen sich sogar knapp die Hälfte des Schweinebestandes. In ihren Ställen stehen oft mehr als 1000 Tiere. In Europa konzentriert sich die Massentierhaltung vor allem in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, in den Niederlanden und eben in Belgien.Massentierhaltung – Vorteile

  • Für die Landwirte ergeben sich Kostenvorteile. Sie profitieren von der Automatisierung der Fütterung, sowie von dem Mengenrabatt des Futters.
  • Produktion großer Mengen tierischer Produkte ist möglich.
  • Konsumierende profitieren zudem von den Kostenvorteilen der Landwirte.

Tierhaltung in Deutschland: Zahlen und Fakten

Geschlachtet werden jährlich etwa 750 Millionen Tiere, mehr als zwei Millionen Tiere pro Tag. Allen voran Legehühner und Masthühner, Puten, Schweine, Kühe und Rinder.

Die landwirtschaftliche Tierhaltung, und damit der Konsum tierischer Produkte, ist in hohem Maße für den Klimawandel verantwortlich. Die Tierwirtschaft verursacht bis zu 20 Prozent der weltweit ausgestoßenen Treibhausgase – und damit mehr als der gesamte weltweite Verkehrssektor.

Wo ist die Massentierhaltung am schlimmsten : In ihren Ställen stehen oft mehr als 1000 Tiere. In Europa konzentriert sich die Massentierhaltung vor allem in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, in den Niederlanden und eben in Belgien. Grund dafür, so Ribbe, sei die Nähe zum Rotterdamer Hafen.

Welche Tiere sind am meisten von Massentierhaltung betroffen : 98 Prozent des heute in Deutschland verzehrten Fleisches stammt aus der Massentierhaltung. Dementsprechend führen fast alle zwölf Millionen Rinder, 27 Millionen Schweine und 114 Millionen Hühner, die bei uns Jahr für Jahr gehalten werden, ein kurzes, wenig artgerechtes Dasein.

Wie viele Tiere sterben in der Massentierhaltung

Die „Massentierhaltung“ in Deutschland: Wie werden Schweine gehalten Etwa 51.781.600 Schweine wurden 2021 allein in Deutschland getötet10. Fast alle von ihnen wurden vorher in „Massentierhaltung“ gehalten. Auch der Bio-Anteil ist in der sogenannten Schweinemast, im Vergleich zu anderen Tieren, am niedrigsten.

Zur Festlegung etwaiger Untergrenzen, ab wann ein Betrieb als Massentierhaltung gelten kann, bietet sich ein Rückgriff auf die Schwellenwerte des 2013 novellierten Bundesbaugesetzbuches an (d.h. 600 Rinder, 560 Sauen, 1.500 Mastschweine, 15.000 Legehennen bzw. Mastputen, 30.000 Masthühner).Die Schlachtung in Zahlen

Insgesamt wurden im Jahr 2020 in Deutschland rund 761 Millionen Schlachtungen durchgeführt. Das sind pro Woche im Schnitt etwa 14,6 Millionen gewerblich getötete Tiere, pro Tag knapp 2 Millionen, pro Minute etwa 1338 Tiere und pro Sekunde etwa 22 Tiere.

Was sind die Vorteile von Massentierhaltung : Die Vorteile der Massentierhaltung

Massentierhaltung hat allerdings auch Vorteile. So beansprucht sie weniger Landfläche als extensive Tierhaltung. Industrielle Tierhaltung und ökologische Landwirtschaft stehen außerdem nicht im Widerspruch zueinander. Fleisch aus der Massentierhaltung kann also auch Bioqualität haben.